Gefunden im deutschen Ärzteblatt vom 03.06.05

Quereinstig-1

Quereinstieg-2

Ein nicht untypisches aber für den qualifizierten Facharzt für plastische Chirurgie erschreckendes Beispiel, mit welcher Verantwortungslosigkeit Ärzte aller Schattierungen sich um eine Tätigkeit in der ästhetisch-plastischen Chirurgie bemühen. Im vorliegenden Fall möchte eine Zahnärztin sich ästhetisch-plastisch ausbilden lassen. Dies ist mit der ärztlichen Berufsordnung nicht vereinbar, da einer Zahnärztin chirurgische Eingriffe außerhalb des Mundes nicht erlaubt sind. Im Gegensatz zu solchen abenteuerlichen Versuchen des "Quereinstiegs" muss der plastische Chirurg im Anschluss an das Medizinstudium eine sechsjährige Facharztausbildung absolvieren und am Ende einen umfangreichen Operationskatalog nachweisen.

Wohl dem Patienten, der mit seinem Anliegen nicht in die Fänge eines "Quereinsteigers" sondern an einen seriösen Facharzt für plastische Chirurgie gerät.

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