Brustvergrößerung = Brustaugmentation
Es eignet sich jede Brustform zur Verbesserung, außer einer extremen Hängebrust, ab dem 17. Lebensjahr. Die Brustvergrößerung wird in Vollnarkose durchgeführt. Der etwa 4 cm lange Schnitt erfolgt in der Brustumschlagsfalte und ist später in der Regel durch die Brust verdeckt. Auch ein Schnitt in der Achselhöhle oder am Brustwarzenrand kann gewählt werden.
Bei einer Hängebrust wird zudem eine Bruststraffung durchgeführt. Hierbei wird ein Schnitt um den Brustwarzenvorhof geführt, welcher dann senkrecht bis zur Brustumschlagsfalte reicht.
Implantate:
Es stehen verschiedene Implantate zur Verfügung, wie z.B. Silikon-, oder Kochsalzimplantate. Die neueste Generation von Silikonimplantaten laufen im Falle eines Platzens nicht mehr aus und haben optimale Brustformergebnisse. (sog. quervernetztes kohäsives Silikongel in anatomischer = natürlicher Form)
Aktuelle Probleme bei den Silikonimplantaten werden zurzeit von einem französischen Hersteller in den Medien berichtet. Weitere Informationen hierzu und ein Statement unseres langjährigen deutschen Implantatherstellers Polytech Haelth & Aestetics finden Sie unter "Aktuelles"

Wie lange ist mein Klinikaufenthalt nach der Brustvergrößerung?
Der Klinikaufenthalt nach der Brustvergrößerung beträgt etwa 1 bis 2 Tage. Nach der Operation wird für ca. 10 Tage ein Brustverband getragen, danach Abschlusskontrolle und Fadenentfernung. Für weitere 4 Wochen ist das Tragen eines angepassten Büstenhalters zu beachten, danach keine Beeinträchtigung (weder gesellschaftlich noch sportlich).
Risiken bei der Brustvergrößerung
Implantatentzündung und -abstoßung, Kapselbildung, Asymmetrie, Auslaufen; Risikoquote insgesamt unter 5 % .

Unsere Erfahrungen aus 30 Jahren Brustvergrößerungsoperation
Bei der Entscheidung, ob eine Brustvergrößerung ein besseres Resultat mit einer Implantatplatzierung über oder unter dem Brustmuskel (subpectoral) ergibt, beziehen wir uns auf unsere über 30-jährige Erfahrung mit allen Operationstechniken der Brustvergrößerung, des Austausches von Brustimplantaten, der Korrektur von Kapselbildungen und der Brustrekonstruktion. Es hat sich gezeigt, dass die Implantation unter dem Brustmuskel besonders bei sehr schlanken Patientinnen ein natürlicheres Resultat ergibt und dass die Häufigkeit von Kapselbildungen signifikant geringer ist. Deswegen besteht unsere bevorzugte Operationstechnik seit über 15 Jahren in der subpectoralen Implantation. Auch bei der Schnittführung kommen wir auf Grund unserer jahrzehntelangen Erfahrung zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Schnittführung mit den geringsten Früh- und Spätkomplikationen (Nachblutung, Implantatabstoßung, Verrutschen und Kapselbildung) ist der Schnitt in der Brustumschlagsfalte. Der Chirurg hat von hier aus einfach eine bessere Übersicht und kann präziser sowie schonender operieren als von einem Schnitt in der Achselhöhle oder an der Brustwarze. Außerdem kann man anatomisch geformte = tropfenförmige Implantate, die wir überwiegend verwenden, korrekt nur von der Brustumschlagsfalte aus einsetzen ohne dass sie verrutschen. Im Einzelfall und auf Wunsch der Patientin kann es natürlich sinnvoll sein, die Operation von der Achselhöhle oder von der Brustwarze aus vorzunehmen.
Korrektur von unbefriedigenden Operationsergebnissen der Brustvergrößerung
Austausch alter Brustimplantate
Durch Verbesserung der Implantate und der Operationstechnik können wir auch Patientinnen mit unbefriedigenden ästhetischen Resultaten oder schwerwiegenden Komplikationen besser helfen als noch vor einigen Jahren. Wir verfügen über eine entsprechend umfangreiche Erfahrung in der Entfernung von Verkapselungen und im Austausch von alten bzw. defekten Brustimplantaten. Vergleichen Sie hierzu unseren Artikel aus Beauty News Nov.-Dez.05




