Facelift
Was ist ein Facelift?

Auf Deutsch heißt Facelift "Gesichtsstraffung". Je nach Ausdehnung der Falten wird das Facelift individuell angepasst. So werden beispielsweise beim "großen" Facelift Wangen und Halspartien gestrafft. Bei kleineren Facelifts werden dementsprechend kleinere Gesichtsregionen geliftet. Bei der Straffung selbst wird die Haut und auch das Gewebe unter der Haut (SMAS = Superficial Muscular Aponeurotic System) gestrafft und überschüssige Haut entfernt. Der Hautschnitt verläuft meist S - förmig, fängt im Haarbereich über dem Ohr an, zieht dann vor die Ohrmuschel bis zum Ohrläppchen und verschwindet dann hinter dem Ohr aufsteigend im Haarbereich. Beim sogenannten Stirnlift werden tiefliegende Augenbrauen und Stirnfalten korrigiert. Nach der Operation können sich Blauverfärbungen bilden, welche durch kleine Einblutungen während und nach der Operation entstehen. Diese verschwinden jedoch nach eins bis drei Wochen vollständig. Um Blutansammlungen unter der Haut zu vermeiden, wird pro Seite eine Redondrainage angebracht (Vakuumfläschchen), welche Wundsekret und Blut absaugt. Das Taubheitsgefühl kann mehrere Wochen anhalten. Das Facelift kann in Vollnarkose oder in lokaler Betäubung mit Dämmerschlaf durchgeführt werden.
Das minimalinvasive Facelift ist besonders für jüngere Frauen geeignet. Durch die in unserer Klinik entwickelte Methode ist bereits nach wenigen Tagen die Schwellung wieder abgeklungen.
Wer lässt sich ein Facelift machen?
Meist sind es Frauen zwischen 35 und 75 Jahren, welche sich zum Facelift entscheiden. Jedoch auch in der Männerwelt hat sich das Facelift durchgesetzt und erzielt auch hier sehr gute Resultate. Der Verjüngungseffekt eines Facelifts beträgt etwa fünf bis zehn Jahre, wobei diese Zahlen keinesfalls als Maßstab dienen sollen, da der Erfolg individuell aufgrund der Hautbeschaffenheit sehr unterschiedlich ist. Der Verjüngungseffekt hält etwa zehn Jahre an und je nach Wunsch kann das Facelift wiederholt werden.
Wie lange ist mein Klinikaufenthalt?
Der Aufenthalt ist natürlich auch hier von der Größe des Eingriffes und der Narkose abhängig. Man sollte ca. 3-4 Tage Krankenhausaufenthalt einplanen, bis die Redondrainagen gezogen sind und das "Gröbste" überstanden ist.
Die Fäden werden in der Regel nach zehn Tagen gezogen, nach etwa 2 Wochen sind Sie wieder arbeitsfähig. Schwellungen in den ersten Wochen lassen sich durch Lymphdrainagen und Kühlung (Eis-Pads) gut behandeln.
Risikofaktoren
Vor allem bei starken Rauchern ist die Wundheilung verzögert und gefährdet, weshalb es in seltenen Fällen zu Hautnekrosen (Hautabsterben) kommen kann.
Bei gravierenden Herz-Kreislauf Beschwerden sowie bei Bluterkrankungen sollte man sich besser nicht einem Facelift unterziehen, da Probleme während der Narkose auftreten können.
Die allgemeine Operations-Tauglichkeit stellt in der Regel Ihr Hausarzt fest. Sie können jedoch auch einen Facharzt für Innere Medizin konsultieren.
Kosten
Die Kosten schwanken je nach Größe des Facelifts. Bei einem Beratungstermin erläutern wir Ihnen gerne nähere Einzelheiten.
Der Anteil der Männer bei Straffungsoperationen des Gesichtes und des Halses nimmt zu. Häufig wird von ihnen als psychologischer Ausgangsfaktor für den Korrekturwunsch (besonders Lidstraffungen) eine beginnende Sehbehinderung und Schweregefühl angegeben. Auch der Konkurrenzkampf im Berufsleben führt zu dem Wunsch ein jüngeres und dynamischeres Aussehen zu erreichen. Für die so genannte plus-50 Generation hat die Ästhetisch-Plastische Chirurgie einiges zu bieten. Oberstes Ziel ist der Erhalt eines natürlichen Gesichtsausdruckes und einer ungestörten Mimik.




