Oberarmstraffung

Das Bild zeigt das Ergebnis einer Oberarmstraffung, bei der überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt wurden. Der Schnitt und die daraus resultierende Narbe befinden sich an der Unterseite des Oberarmes. Die Oberarmstraffung kann erforderlich werden, wenn die Arme durch zu viel Fetteinlagerung insgesamt zu dick sind oder wenn nach Abmagerungskuren oder bei altersbedingter Bindegewebsschwäche ein vorhangartiger Hautüberschuss entstanden ist. Bei jüngeren Menschen mit guter Hautelastizität und Fettgewebsüberschuss ist die ultraschallgestützte Fettabsaugung die Methode der Wahl. Der Vorteil gegenüber einer operativen Oberarmstraffung besteht in der einfacheren Operationstechnik und in der Tatsache, dass nur ein 3mm kleiner Hautschnitt zum Einführen der Ultraschallsonde erforderlich ist.
Voraussetzung für ein gutes Resultat der Fettabsaugung ist neben einer präzisen Operationstechnik vor allem eine gute Gewebebeschaffenheit, sodass es zu einem natürlichen Zusammenziehen der Haut nach Entfernung des Fettes kommen kann. Dies ist naturgemäß nicht bei älteren Patienten der Fall. Auch nach Gewichtsabnahmen ist die Haut überdehnt und es fehlt an der notwendigen Elastizität, sodass die alleinige Fettabsaugung nicht in Frage kommt.
In diesen Fällen ist eine Hautstraffung mit Fettgewebsentfernung mit einer Schnittführung an der Streckseite des Oberarmes erforderlich. Meistens ist es unumgänglich, den Schnitt von der Achselhöhle bis zur Ellenbeuge zu machen. Hierdurch entsteht natürlich eine ziemlich lange Narbe, die aber bei ausgefeilter Operations- und Nahttechnik und durch eine konsequente spezielle Narbennachbehandlung in der Regel recht unauffällig wird. Jeder Patient muss für sich abwägen, ob ihn das erschlaffte und überschüssige Gewebe am Oberarm so stark stört, dass er für die Behebung eine entsprechende Narbe in Kauf nimmt.




